Vorsicht, humanitäre Rassisten

Manfred Gerstenfeld, YNetNews, 23. Januar 2012

Unter Rassisten sind die humanitären diejenigen, die ihr boshaftes Verhalten am besten verbergen. Deshalb bleibt ihr Rassismus oft unbemerkt, so dass sie behaupten können, sie seien ausgewogene und anständige Menschen.

Ein weiterer Typ Rassist, der „üble“, kann leicht identifiziert werden. Er wiederholt zum Beispiel die alten kolonialistischen Aussagen, dass Afrikaner wie Kinder, Zurückgebliebene oder gar, dass sie Untermenschen seien. Solche Rassisten glauben, dass Menschen, die nicht für ihr Tun zur Verantwortung gezogen werden können, als minderwertig behandelt werden sollten.

Die grundlegenden Ansichten der humanitären Rassisten sind denen des üblen Typus sehr ähnlich. Sie könnten zum Beispiel behaupten, dass die meisten der gegenwärtigen Probleme der afrikanischen Staaten aus der Kolonialzeit stammen, selbst wenn diese Staaten seit vielen Jahrzehnten unabhängig sind. Das bedeutet nichts anderes, als dass Afrikaner für ihr Tun nicht verantwortlich sein können. Die Weltanschauung des humanitären Rassisten ist genauso verzerrt wie das des üblen Rassisten. Er sagt es nicht ausdrücklich, sondern impliziert es mit seinen Worten.

Das Fazit des humanitären Rassisten unterscheidet sich jedoch von dem des üblen Rassisten. Er oder sie erwägt, dass man so oft wie möglich wegschauen sollte, wenn sie Kapitalverbrechen begehen, da nicht weiße oder schwache Menschen für ihr Handeln ja nicht verantwortlich gemacht werden können. Üble Rassisten können glücklicherweise nicht länger ihre Artikel in den Mainstream-Medien veröffentlichen, doch unglücklicherweise werden die der humanitären Rassisten gerne angenommen.

Im Kampf gegen die Delegitimierung Israels wird die Entlarvung humanitärer Rassisten versäumt, obwohl sie entscheidend ist. Der Erfolg des palästinensischen Narrativs und seiner vielen Lügen in der westlichen Welt ist zum Großteil seiner ständigen Förderung durch humanitäre Rassisten geschuldet. Sie stellen die Palästinenser ausschließlich als Opfer dar, wobei sie so wenig wie möglich auf die großen Verbrechen zu verweisen, die die Palästinenser begehen oder unterstützen. Somit sind die humanitären Rassisten zu Unterstützern oder Verbündeten der palästinensischen Terroristen, Mörder und Völkermord-Befürworter geworden.

Ein Beispiel sei die Beileidsbekundung des PA-Präsidenten Mahmud Abbas an die Familie von Abu Daoud im Jahr 2010 genannt, die international nur sehr verhaltene öffentliche Aufmerksamkeit erhielt. Abu Daoud hatte das Attentat auf die israelischen Athleten an den Olympischen Spielen 1972 in München geplant. Folgendes hatte Abbas über ihn zu sagen: „Der Verstorbene war einer der prominentesten Führer der Fatah-Bewegung und lebte ein Leben, erfüllt vom Kampf, den aufopfernden Anstrengungen und dem enormen Opfer des Verstorbenen um des legitimen Problems seines Volkes, in vielen Bereichen... Welch ein wundervoller Bruder, Kamerad, harter und sturer, unermüdlicher Kämpfer.“

Einen Sündenbock finden

In der Weltanschauung des humanitären Rassisten enthält weitere Verdrehungen. Wenn zum Beispiel Araber nicht für ihr kriminelles Tun verantwortlich gemacht werden können, müssen andere dafür herhalten. Der humanitäre Rassist muss daher nach Sündenböcken Ausschau halten. Deshalb wird Israel manchmal der Verbrechen beschuldigt wird, die von Palästinensern begangen worden sind.

Eine weitere Verzerrung der Wahrheit, die Teil der Weltsicht des humanitären Rassisten ist, ist die Leugnung der Existenz von Rassismus unter Menschen mit anderer Hautfarbe. Es gibt aber viele Daten beispielsweise zu weit verbreitetem, extremem Rassismus unter Muslimen. Die Aussage der ehemaligen Parlamentsabgeordneten der Niederlande somalischer Herkunft, Ayaan Hirsi Ali, zeigt, wie diese Form des Rassismus ignoriert wird:

„Ich habe ein Jahr lang in den Niederlanden Sozialarbeit studiert. Unsere Dozenten lehrten uns den Einwanderer und den Ausländer mit anderen Augen zu betrachten. Sie glaubten, Rassismus sei ein Phänomen, das nur bei Weißen auftritt. Aber meine Familie in Somalia erzog mich als Rassistin und sagte mir, dass wir Muslime den christlichen Kenianern weit überlegen seien. Meine Mutter glaubt, sie seien Halbaffen.“

Eine große Mehrheit der Israelis hingegen sind keine humanitären Rassisten. Sie betrachten die Palästinenser zurecht als für ihr kriminelles Tun so verantwortlich, wie es jedes andere menschliche Wesen sein würde.

Ein einfacher Test

Ich habe einen einfachen Test entwickelt, wie man humanitäre Rassisten unter denjenigen erkennen kann, die Israel delegitimieren. Es reicht, wenn man extremen Kritikern nur ein paar Fragen stellt oder ihre Äußerungen und Veröffentlichungen untersucht. Die erste Frage lautet: „Können Sie mir zeigen, wo und wie oft Sie den substanziellen Prozentsatz an Muslimen in der Welt offengelegt haben, der Selbstmord-Bombenanschläge oder die völkermörderische Weltanschauung des Osama bin Laden unterstützen?“

Die zweite Frage: „Gemäß UNO-Völkermordkonvention ist Ihre Regierung verpflichtet, den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad vor ein internationales Gericht zu stellen, weil er dem Staat Israel mit Völkermord droht. Wie oft haben Sie Ihre Regierung aufgefordert, das zu tun?“

Die dritte Frage: „Wo und wie oft haben Sie die zutiefst mörderische Weltanschauung offen gelegt, die die palästinensische Gesellschaft, die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas durchzieht?“

Stellt man fest, dass diese Kritiker Israels geschwiegen oder wenig zu einer dieser Fragen gesagt haben, dann können sie als humanitäre Rassisten „geoutet“ werden. Dieser Test zu humanitärem Rassismus kann auch auf Politiker, Kirchenleiter, Journalisten, Akademiker wie auch auf jüdische und israelische Kritiker des jüdischen Staates anwenden.

Dieser einfache Test wird auch die vielen humanitären Rassisten in Menschenrechtsorganisationen des Auslands und Israels aufdecken. Die Europäische Union subventioniert mehrere der letzteren. Damit ist sie zur Unterstützerin von Rassismus geworden.

Humanitärer Rassismus ist einer der vielen Aspekte, die detailliert erforscht werden müssen, um die neuen, kriminellen Strömungen zu begreifen, die in europäischen Gesellschaften und der Europäischen Union selbst aufgekommen sind.

 

Filed under  //   Friedenshetzer   Manfred Gerstenfeld   Rassismus   die Welt + Nahost  

Schaschlik

Die Russen sind echte Menschenfreunde: Jetzt verkaufen sie Assad 36 Yak-130-Angriffsflugzeuge, damit er die Aufständischen noch effektiver zerschießen kann.

Und wieder ein „Erfolg“: Der Iran denkt gar nicht daran sein Atom(waffen)programm aufzugeben, trotz der ganzen „Sanktionen“.

Die Franzosen haben ein Gesetz verabschiedet, das die Leugnung des türkischen Völkermords an den Armeniern (1915/16) unter Strafe stellt. Im Sinne der Meinungsfreiheit ist das sicherlich ziemlicher Unsinn, aber dass ausgerechnet Herr Erdogan hier über Meinungsfreiheit doziert, ist ziemlich lächerlich – in seinem Land wird doch jeder in den Knast gesteckt (oder ermordet), der sich kritisch über irgendetwas äußert, das Staatspolitik ist!

Na super: Die Islamisten, die den Frauen das Tragen von Büstenhaltern verbieten wollen (Al-Shabab in Somalia), haben einen annehmbaren Weg gefunden, solche doch zu tragen: Wenn sie den BH mit Sprengstoff auskleiden und sich in die Luft jagen (lassen)!

Die Not im Gazastreifen: Bauunternehmer haben mehr Arbeit, als sie schaffen können!

Am Mittwoch wurde – neben einer Reihe anderer Einrichtungen, vor allem Krankenhäusern – die Internetseite der Ha’aretz gehackt. Elder of Ziyon schickte den Prahlhänsen einen Tweed, dass sie wohl nicht die Hellsten sind, dazu einen Link, der zeigt, wie antiisraelische die „Palästinenserzeitung in hebräischer Sprache“ ist. Daraufhin twitterten die Leuchten eine Entschludigung: „Tut uns leid, wir wussten nicht, dass Ha’aretz eine gute Zeitung ist. Wird nicht wieder passieren.“

Die UNO kann nicht mehr: Sie hat aufgehört die in Syrien Getöteten zu zählen.

Khaled Meshaal traf sich in Kairo mit dem „militärischen Arm“ der Hamas – und wurde gedrängt, seinen Posten zu behalten.

Die UNO forderte Israel am Freitag auf keine Hausabrisse (an illegalen Bauten) mehr durchzuführen. Ach so, ja: keine illegal gebauten arabischen Häuser mehr abzureißen.

Assad greift wieder nach einem Strohhalm: Die Rebellen würden israelische Waffen benutzen, überall im Land habe man solche beschlagnahmt. Klar doch, die Juden haben nicht Besseres zu tun...

Och, der Ärmste: Salam Fayyad jammert, dass die Welt sich nicht mehr auf die PalAraber konzentriert! Wie können die das tun? Unverschämt!

Die Türken beleidigen, verleumden, hetzten gegen Israel – und israelische Exporte dorthin steigen auf das fast gleiche Niveau wie die nach Deutschland!

Die Stiftung Erinnerung – Verantwortung – Zukunft hat ihre Gelder an die israelische NGO Zochrot eingestellt. Zochrot unterstützt und wirbt für das „Rückkehrrecht“ der Araber nach Israel, begrüßte die gewalttätige „Free Gaza“-Flottille und beschuldigt Israel fälschlich ethnischer Säuberungen, Zwangsvertreibung von Palästinenser und deren Enteignung. NGO-Monitor begrüßt diese Entscheidung und drängt (nicht nur) deutsche Organisationen unabhängige und vollständige Untersuchungen ihre Partnerorganisationen durchführen zu lassen.

Jammerlappen: Der pakistanische Außenminister heulte in Davos rum, der Islam sei die am meisten missverstandene und falsch dargestellte Religion der Welt. Analphabeten und unverantwortlichen Leuten sei erlaubt worden die Religion in die Hände zu bekommen. Wie kann der Islam so beständig „missverstanden“ werden – über weite geographische Regionen und Rechtsschulen hinweg bezüglich Jihad-Kriegsführung, den Rechten von Frauen und Nichtmuslimen, von Großbrtiannien bis Nigeria, Algerien und Tunesien nach Frankreich, Ägypten, nach Deutschland und der Türkei bis zu den Palästinensergebieten, dem Libanon, Syrien, Saudi-Arabien und (tief durchatmen:) dem Jemen, im Irak, Iran, bis nach Afghanistan und Pakistan über den Kaschmir bis auf die Maldiven, in Bangladesch, Indonesien und Malaysia?

Holocaust-Gedenktag:
- Premier Jens Stoltenberg hat sich im Namen Norwegens – erstmals – für die Beteiligung des Landes an der Deportation von Juden in die Vernichtung während des Zweiten Weltkriegs entschuldigt.

Die ausgesöhnten Terroristen:
- Ein Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad fordert die „dritte Intifada“ und die Abschaffung der PA.
- Fatah und Hamas geben zu, dass ihre Versöhnung nicht weiter kommt – die Wahlen im Mai werden immer unwahrscheinlicher.
- Pal-arabische Politiker bezweifeln, dass es die für Mai angekündigten Wahlen geben wird.

Der ganz normale Alltags-Antisemitismus:
- Ein paar europäische Kommentierer bei Ma’an stellen fest: Dass Israel täglich so viel Güter in den Gazastreifen schaffen lässt, ist der Beweis dafür, dass der Strip ein Ghetto ist!
- Brünner Imam ruft zur Judenvernichtung auf
- FBI Hate Crimes Statistics 2010: Jews Remain #1 Target Group

Die Errungenschaften der arabischen Revolten:
- Shocker: "Antisemitic discourse and incitement have become more extreme and violent" since the "Arab Spring"
- Egyptian minister: "Israel is the #1 enemy of Egypt and Arabs"
- Egypt's New Parliament Speaker Supports Clitorectomies (= Genitalverstümmelung bei Frauen)
- Senior Mujahid Abu 'Ubayda to Sunni Syrians: 'The Time for Peaceful Arab Revolutions Is Over; Now It Is Time for Killing and Fighting'; Only Jihad Will Resolve the Standoff between You and the 'Alawis
- No room for religious minorities in an Islamist Egypt
- Women sexually assaulted in Tahrir Square (die Mehrheit der ägyptischen Männer sieht die Verantwortung für sexuelle Übergriffe bei den angegriffenen Frauen!)
- Tunisia: Retired teacher says "We spent our lives educating people, and now some want us to go back in time 14 centuries"

Die Religion des Friedens, der Toleranz, der Liebe...:
- Egyptian Salafi leader misunderstands Islam, says that Egypt's Christians can be dealt with like the Jews of Medina
- Pakistan: Muslim murders sister with axe for her "loose morals"
- UK: Three Muslim men Charged with Handing out Religious Leaflets Calling for Death Penalty for Gays and Lesbians
- Boko Haram vows to fight until Nigeria establishes Sharia law: "You don't put down your arms in Islam, you only put them aside"

Islam, islamisches Herrenmenschentum im Westen und westliches Dhimmitum (einschließlich „moderater“ Muslime/Muslimorganisationen):
- In Dänemark soll das Kirchenministerium umgetauft werden: „Ministerium für Lebensphilosophie“. Damit die Muslime sich nicht ausgegrenzt fühlen. Das geht dann selbst Muslim-Organisationen zu weit.
- Da haben sie ja eine „günstigere“ Quote als in der Hauptstadt: Stavanger, Norway: Nine out of ten rapists are 'men from minority groups'
- UK Muslim tells cops: "I’m going to cut your head off and machine gun the lot of you"
- Danish police: Immigrant criminals target Danes to make them move out of the (Muslim) area
- UK: Islamic supremacists, Leftists demand "inquiry into anti-Islam press"
- Groteskes Urteil eines grotesken Richters: „Selbstverteidigung“ ist, wenn ein Holocaustleugner gefilmt wird und dann den Kameramann beißt.
- London: "Strict Muslim" Kidnapped, Raped four women at knifepoint to 'punish them for being on the streets at night' including 15 year old
- Danish police: Immigrant criminals target Danes to make them move out of the (Muslim) area
- UK: Muslim who bit cheek of pro-Israel campaigner acquitted, supporters chant "Zionists always lose"
- Hague: Muslim party wants dog ban
- Denmark: More Muslim violence against non-Muslims
- U.K.: Girls as young as nine being forced into marriage

Super-Fatwas:
- Ein salafistischer Scheik in Ägypten hat eine Fatwa ausgegeben, dass der Kauf von Chevrolet-Fahrzeugen haram ist, weil das Logo des Herstellers wie ein christliches Kreuz aussieht:

Im ägyptischen Fernsehen haben sie sich über den Mann lustig gemacht: Die Autos der Firma sind seit 100 Jahren auf dem Markt und der merkt das erst jetzt? Und: Als hätten die Leute, die sich das Logo erfunden haben, geglaubt: „Wir machen das jetzt mal auf das Auto, einfach um die Muslime in die Luft gehen zu lassen“!

Christenverfolgung:
- Indonesia: Islamic groups launch search to find church service at a Christian home and disrupt it
- Norway: Two Iranian converts attacked, called 'kuffar'
- Egyptian Islamists Torch Homes and Businesses in Coptic Village
- Nigeria: Muslims destroy Christian orphanage
- Sharia court orders expulsion of three Christian clergymen in Indian-controlled Kashmir
- Pakistan: Christian woman who was kidnapped and forcibly converted to Islam is free after 10 years
- Egypt: Two Copts killed for refusing to pay for protection racket; bishop complains of lack of response from police
- Egypt: Over 3000 Muslims attack Copts over a rumor about a cell phone photo
- Malaysian Muslims out to stop 'the challenge of Christianization'

Sippenhaft ist auch ganz normal:
- Somalia: Devout Muslims Arrest Muslim Father After Sons Convert To Christianity

Obama Watch:
- Ein Richter in Georgia hat Obama vor Gericht beordert. Statt dort zu erscheinen, will er in Las Vegas Wahlkampf machen.
- Obama redet davon, dass „jeder seinen Teil beitragen“ sollte. Er redet davon, Reichtum umzuverteilen. Und selbst? Nichts da! Der Superpräsi himself ist Bedürftigen gegenüber ein Geizkragen ohne Ende. Das wurde vor 3, 4 Jahren schon anhand eines Vergleichs (der Steuererklärungen) der McCains und der Obamas bewiesen – und jetzt wieder: Romney Gave 15% to Charity – Obama Gave 1% to Charity
- What Obama Didn’t Tell You in His SOTU Address… Barack Obama’s Many Broken Promises (Video)
- Muslim Brotherhood and Obama: Partners In Taqiyya
- Und man muss davon ausgehen, dass er das gezielt machte: Figures. Obama Misquotes Lincoln in SOTU Address
- Der Superpräsi flog nach Arizona. Am Flughafen wurde er von Gouverneurin Brewer begrüßt. Da hatte er nichts Besseres zu tun, als sich über ihr Buch zu beschweren, in dem sie u.a. ihre Haltung zur Grenzschutzfrage durch die Regierung Obama verkündete (gut begründet und alles andere als positiv für den Telepromter-Leser). Brewer schoss zurück. Der Wortlaut ist unbekannt. Wegen des Wortwechsels befragt, sagte sie nur, er sei wegen ihres Buches etwas durch den Wind gewesen. Sie habe ihn gefragt, ob er es gelesen habe. Er sagte, er habe Ausschnitte gelesen. – Jetzt schießen die Verkaufszahlen des Buches schlagartig in die Höhe.

Kann der Superpräsi sicherlich nicht persönlich für, aber es spricht mal wieder Bände, dass es einer aus seiner Partei war: Treason: Former CIA officer (Dem staffer) Charged in Leaking Classified names to Al Qaeda

Occupy-Drecksäcke (ist wörtlich zu nehmen):
- #OWS Goons Thank Supporters By Pi$$ing in Church & Looting Artifacts
- #Occupy Goons Chuck Bricks and Bibles at Police …(Leftists Using Bibles as Weapons)
- #Occupy St. Louis & CAIR Hold Joint Protest to Harass Shoppers Inside Lowe’s (Video)
- Occupy Oakland Goons Throw Rocks and Flares at Police…Three Officers Injured
- Obama-Endorsed Occupiers Burn American Flag, Attack Police, 200 Arrested

Gegenwehr:
- Glitter, Shouting, Tackled Protesters: Screaming #Occupy Goons Dragged From Santorum Event in Florida

Wer beleidigt/verunglimpft/bedroht/beschimpft/verleumdet hier wen?
- Sie kennen nur die Rassenkarte: Sheila Jackson Lee: GOP Wants Voter ID Laws Only “Because We Elected First African American President”
- UNHINGED LEFTISTS Disrupt Marco Rubio in Miami (Video)
- Breaking: Tennessee Leftist Arrested For Making Death Threats Against Sheriff Joe Arpaio – Over Obama Investigation

Filed under  //   kurz notiert  

Stoff für’s Hirn

Vergangenheitsbewältigung – was es damit auf sich hat und was dabei fehlt, hat Gerd Buurmann wunderbar ausgeführt.

Die Stimmung in Ägypten: Nazi-Verschwörungstheorien sind ein sehr lebendiger Teil der Politik.

Ulrich W. Sahm hat Ruprecht Polenz einen Brief geschrieben, in dem er ihm mal so richtig die Meinung sagt – höflich, bestimmt und richtig schön böse, wie der Wahnsinnige es verdient hat. Vorweg steht, was Jennifer Nathalie Pyka zu ihrem Lieblings-MdB Neues zu sagen hat.

Die PA redet von Frieden, doch ihre Schulbücher lehren Gewalt – neu? Nein. Leider ist es immer wieder nötig, darauf hinzuweisen und das zu dokumentieren. Mindestens so lange, bis unsere Friedenshetzer das endlich mal begreifen.

Giulio Meotti hat sich mit der Verlogenheit bezüglich der Wassersituation beschäftigt und aufgeschrieben, was es wirklich damit auf sich hat. Bei aro1 steht eine Übersetzung.

Aachen – das ist mehr als Printen. Die allerdings lohnen sich wenigstens.

Völlig wirre Darstellungen des Nahen Ostens durch Jörg Lau und eine Kollegin in der ZEIT: tw24 entlarvt die Verlogenheit des Mahmud Abbas, die von Lau und Bota nicht wahrgenommen wird. Und dazu eine krasse Lüge des „Journalisten“ Lau: Er behauptet (Kommentar Nr. 6) Abbas vor der Veröffentlichung des „Mordet die Juden“-Videos des PA-Muftis interviewt zu haben – vier Tage NACH der Veröffentlichung!

Gerd Buurmann verleiht seinen 4. Goldenen Orwell – an den Focus.

Noch ein offener Brief an Roman Herzog, der den Medienpreis für den Bethlehemer Hetz-Pfarrer Mitri Raheeb übergeben soll.

Ein von der Bundesregierung berufenes Expertengremium zu Antisemitismus – kann nicht wirklich definieren, was Antisemitismus sein soll!

Holocaust-Gedenken:
- Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag
- Kevin Zdiara: Zivilisation oder Barbarei
- Erinnerung und Lehre: Kommentar zum Internationalen Holocaust-Gedenktag
- 27. Januar – Zum internationalen Holocaust-Gedenktag: Erinnerung und Lehre
- DIG-Hochschulgruppe Rostock: Wider die `Entsorgung´ von Auschwitz im Rahmen des Holocaustgedenktages

Filed under  //   Lesen!  

Gestelltes Foto von „verletztem“ Araber macht Schlagzeilen

Elder of Ziyon, Jan. 28, 2012

Arabische Nachrichtenseiten haben eine Reihe Fotos gezeigt: Ein Araber wurde bei Hebron angeblich absichtlich von einem  israelischen Laster überfahren:



Ein palästinensischer Bauarbeiter schreit vor Schmerz, nachdem am Mittwoch ein israelischer Soldat einen Anhänger, der an einer Zugmaschine hing, bei Yatta in der Westbank über seine Beine steuerte. Israelische Streitkräfte beschlagnahmten Ausrüstung, weil sie sagten, die Arbeiter bauten in einer nicht genehmigten Gegend.
(Hazem Bader/Agence France Presse/Getty Images)

Insbesondere das letzte Foto wurde in der ganzen Welt wiedergegeben – als eines der besten Fotos des Tages; es hatte ähnliche Bildbeschreibungen wie die von mir gezeigt.

Es gibt nur ein Problem: Es scheint so, dass der Mann mit den Qualen diese vorgetäuscht hat. CAMERA schreibt:

Nach Nachfragen sowohl bei palästinensischen wie israelischen Quellen scheint es so, dass der Mann überhaupt nicht verletzt war; es gibt keine Beweise, dass er überfahren wurde. Auf der palästinensischen Seite erwähnt das Palestinian Center for Human Rights (PCHR), das umfassende wöchentliche Berichte zu allen Verletzungen, Todesfällen, Übergriffen und anderen Vorfällen in der Westbank wie im Gazastreifen bietet, diese angebliche Verletzung in seinem Bericht für den 19. bis 25. Januar nicht. Darüber hinaus berichtete die palästinensische Ma’an News Agency nicht über diese angebliche Verletzung, wohl aber von Aktivitäten der israelischen Armee an diesem Tag bei Tel Rumeida. Ma’an berichtete auch über einen Fall von Fahrerflucht am selben Morgen, bei dem ein palästinensischer Teenager von einem israelischen Autofahrer an einem Checkpoint angefahren wurde. Vermutlich hätte Ma’an, wäre dieser Arbeiter tatsächlich am Mittwoch überfahren und verletzt worden, diese Story berichtet. Sie erscheint auch in keiner englischsprachigen Agenturmeldung und kein anderes Medien berichtete von dieser angeblichen Verletzung.

Auf der israelischen Seite sagte Hauptmann Barak Raz, Sprecher der Division für Judäa und Samaria, der mit Soldaten vor Ort gesprochen hatte, gegenüber CAMERA Folgendes: IDF-Soldaten waren vor Ort, um für die die Sicherheit der Zivilverwaltung zu sorgen, die in dieser Gegend palästinensische Bautätigkeit zu verhindern, das Gebäude dort nicht gestattet sind. Ein palästinensischer Arbeiter lag direkt neben dem Anhänger auf dem Boden, als er zu schreien begann, er sei überfahren worden. Niemand sah, dass er überfahren wurde. Zuerst klagte er, sein linkes Bein sei verletzt. Ein Sanitäter der Armee untersuchte ihn und sah nichts. Der Sanitäter wickelte dennoch eine Bandage, da der Arbeiter weiterhin sagte, er sei überfahren worden. Danach behauptete der Mann, sein rechtes Bein sei das verletzte. Nach Angaben von Raz untersuchte ihn auch der Palästinensische Rote  Halbmond, der ebenfalls vor Ort war; dieser fand gleichermaßen nichts, das dem Mann fehlte.

Kurz gesagt: Schlimmstenfalls ist dies, wie Raz vorträgt, ein inszenierter Vorfall und der Mann behauptete überfahren und verletzt worden zu sein, während keins von beiden geschah. Bestenfalls gibt es Null unabhängige Bestätigung, dass er verletzt wurde. Wenn weder AFP noch IHT die Behauptung untermauern können, sollte sie sofort zurückgezogen werden.

Aber das ist doch ein so dramatisches Foto – warum es damit ruinieren, dass die Wahrheit herausgefunden wird?

[Anmerkung heplev: Die Hose des angeblichen Opfers sieht aber verdammt sauber aus, dafür, dass dieser schlammige Reifen über ihn gerollt sein soll - oder kriecht ein so Verletzter rückwärts unter das Fahrzeug, das ihn überfuhr?]

 

Filed under  //   Judäa+Samaria   Nahost-Konflikt   Palästinenser   Propagandakrieg   Propagandalügen  

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.01.12)

Sonntag, 22.01.2012:

Bisherige Bilanz 2012 (1.-21. Januar) an den bösen, völlig ungerechtfertigten Checkpoints, die nur zum Belästigen und Schikanieren der PalAraber existieren: 20 Rohrbomben, eine Reihe Handfeuerwaffen gefunden, ein Angriff mit einem Beil. OFFENSICHTLICH SIND DIE CHECKPOINTS DRINGEND NOTWENDIG!

Ein Repräsentant aus Qatar wird an der Herzliya-Konferenz „Im Auge des Sturms ... Israel und der Nahe Osten“ teilnehmen und ein Papier einreichen: „Arabischer Frühling oder Islamistischer Winter? Der Aufstieg des politischen Islam“. Die Palestine Press Agency und andere arabische Publikationen sind in höchster Sorge. Außerdem kommen Vertreter Jordaniens und Ägyptens. Und Saeb Erekat bekommt auch einen Auftritt. Das ist alles kein „Anlass zur Sorge“.

PA-Araber protestierten in Ramallah – gegen Verhandlungen mit Israel. Die zweite Woche in Folge. Sie finden: Der Stopp jeglicher Bautätigkeit in den „Siedlungen“ sei das Allermindeste, was vom „palästinensischen Volk“ verlangt wird, damit es wieder Verhandlungen gibt.

Montag, 23.01.2012:

Die Muslimbruderschaft in Ägypten fordert einen Palästinenserstaat auf „allen Territorien“ – also auf dem gesamten Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Sprich: die Beseitigung Israels.

Die EU hat einen neuen Nahost-Gesandten berufen: Andreas Reinicke (deutscher Botschafter in Syrien) löst Marc Otte ab und soll „dazu beitragen die Ziele der EU-Politik in Nahost zu erreichen, einschließlich eines umfassenden Friedens, einer Zweistaaten-Lösung und einer Regelung der Konflikte zwischen Israel und Syrien sowie Israel und dem Libanon“. Ah, wie wäre es, wenn der Gesandte mal für Frieden in Syrien sorgt?

Es ist immer noch nicht genug: Mahmud Zahar von der Hamas ließ schon wieder wissen, dass seine Terrortruppe den bewaffneten Jihad niemals aufgeben wird.

Dienstag, 24.01.2012:

Jaaa, lasst sie wieder morden! Saeb Erekat fordert die Freilassung aller „palästinensischen“ (Terror-)Häftlinge, egal, wen sie ermordeten. Dazu soll die „internationale Gemeinschaft“ mehr Druck auf Israel ausüben.

Wegen Anthrax-Alarm (Warnung) mussten das israelische Konsulat in Boston sowie fünf weitere weltweit evakuiert werden. In Umschlägen wurde weißes Pulver gefunden, das sich allerdings später als ungefährlich herausstellte.

Die tägliche Dosis Hamas: „Jihad ist unser Weg, unser Leben, unser Stolz und wir werden ihn nicht verlassen, egal, welche Opfer er fordert.“

Mittwoch, 25.01.2012:

Rafiq Nasrallah, der Direktor des Libanesischen Internationalen Zentrums für Medien und Forschung, wurde von Hisbollahs Al-Manar TV untersucht: „Ich unterstütze die Option, dass der Widerstand Krieg gegen Israel initiiert.“ Der Frieden steht vor der Tür, nicht wahr?

König Abdallah von Jordanien droht: Sollten die Verhandlungen mit den Terroristen keine Fortschritte erbringen, dann könnten die Beziehungen zwischen Jordanien und Israel sich  heftig verschlechtern.

Marwan Barghouti, verurteilter Mehrfachmörder: Es wird keinen Frieden geben, wenn Israel nicht Judäa und Samaria räumt.

Arbeitsunfall: Ein Schmuggler starb, als ein Tunnel über ihm zusammenbrach.

Die Hackerangriffe auf israelische Firmen gehen seit Tagen unvermindert weiter. Heute fielen die Internetseiten von El Al, des Buslinienbetreibers Dan, der Israeli Cinematek und Ha’aretz aus.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas will keine Gespräche auf niedriger Ebene („mehr“). Jetzt sucht er Unterstützung bei der Arabischen Liga, die soll ihm gegen wachsenden Druck aus dem Westen helfen, die Gespräche aufzugeben, wenn Israel nicht zu Kreuze kriecht.
- Trotz aller Zeichen, dass das Gegenteil zutrifft – nein, nicht Zeichen: Fakten! – sagte der jordanische Außenminister, die Gespräche zwischen Israel und der PA in Amman seien ernsthaft geführt. (Schwachsinn!)

Donnerstag, 26.01.2012:

Heckmeck:
- Die PA hat die Gespräche in Amman scheitern lassen. Begründung: Israel wolle bloß beim Quartett gut Wetter machen. Die Angebote Netanyahus existieren anscheinend nicht. Und jetzt dürfen wir darauf warten, wann die ganze „Experten“ den Terroristen recht geben...

Freitag, 27.01.2012 (Holocaut-Gedenktag):

Heckmeck:
- Bei den Verhandlungen in Amman legte Israel seine Prinzipien zur Grenzfrage mit der PA vor, wenn auch „nur“ mündlich. Das war eine „zentrale Forderung“ der Terroristen. Wie üblich reicht es diesen nicht, sie wollen mehr. Und sie haben die Gespräche beendet.

Samstag, 28.01.2012:

Heckmeck:
- Der Mann lügt wirklich wie gedruckt und natürlich ohne mit der Wimper zu zucken: Die israelische Halsstarrigkeit und die Weigerung die Grenz- und Sicherheitsfrage klar zu präsentieren, wie es die Repräsentanten des Quartetts forderten, ist der Grund des Fehlschlags der Gespräche, sagte er während eines Empfangs für den Repräsentanten des Iran. Und natürlich betonte er, die palästinensische Seite sei einem wahren Friedensprozess verpflichtet. Natürlich, das zeigen ja die regelmäßigen Beschimpfungen, Verleumdungen, Hasspredigten, Geschichtsfälschungen, Mordaufrufe in den PA-Medien, -Schulen, Moscheen...

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2011“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Filed under  //   Araber   EU-Europa   Fatah   Friedensbereitschaft   Hamas   Mahmud Abbas   Muslimbruderschaft   Nahost-Konflikt   Palästinenser   Saeb Erekat   Waffenstillstand  

Ein arabischer Experte diagnostiziert Israel

Elder of Ziyon, 23. Januar 2012

Jamal Kanj schreibt in der Gulf Daily News und erklärt alles:

Israels Überlebensausrüstung ist: Perpetuiere den Konflikt und das Fehlen von Sicherheit, um kollektiven Hass zu vernünftig begründen zu können und spiele dann das Opfer.*

Ohne den Konflikt implodiert Israel innerlich; ohne Hass verliert der Zionismus seine Rechtfertigung; und er kann nicht weiter das ewige Opfer spielen um weiter den Westen zu erpressen. Wenn diese heilige Dreieinigkeit nicht mehr da ist, hört Israel auf zu existieren.

Sehen Sie? Es ist alles so einfach!

Wenn Kanj das wirklich glaubt und er Israel wirklich vernichten will, dann ist das Rezept dafür klar:

Überzeuge die Araber mit Israel Frieden zu schließen.

Wenn alle arabischen Länder und die PLO dem Frieden Priorität geben und Israels Sicherheitsbedenken (von denen Kanj weiß, dass sie lediglich Ausreden für die Ermordung Tausender unschuldiger Araber sind) akzeptieren, dann kann – wenn man Kanj folgt – Israel nicht überleben. Israel wird „ohne Konflikt“ sein und daher „innerlich implodieren“.

Doch sollte das nicht reichen, dann müssen die Araber lernen die Juden Israels bedingungslos zu lieben. Wenn sie Israel wahrhaft lieben, kann Israel seine Existenz nicht rechtfertigen. So Kanj Sichtweise.

Diese beiden Dinge zusammen würden es Israel unmöglich machen noch „das Opfer zu spielen“. Und bald darauf hört Israel auf zu existieren!

Ich denke, Kanj ist da etwas auf der Spur. Sein Plan hat gewaltig etwas für sich. Die Araber sollten ihn in Gang setzen, in Erwartung des Untergangs des jüdischen Staates. Das ist einfacher als Hetze und Terror und Krieg – die allesamt Israel stärker machen, wenn man Kanj folgt.

Und Jamal Kanj ist genau der Richtige, um eine solche Initiative anzuführen.

Was haben die Araber zu verlieren? Nach Angaben von Kanj ist es die arabische Unnachgiebigkeit, die Israel so sehr gestärkt hat. Sie muss jetzt enden, damit auch Israel enden kann...

Schlimmstenfalls könnte Kanj falsch liegen und die Araber würden mit ihrem jüdischen Nachbarn auf ewig in Frieden leben müssen. Die israelischen Juden würden die gesamte arabische Welt bereisen; jüdische Rucksacktouristen würden den Irak und Syrien besuchen; jüdische Wissenschaftler würden mit ihren arabischen Kollegen zusammenarbeiten, um den Versuch zu unternehmen Probleme wie Wasserknappheit und medizinische Versorgung zu lösen; arabische Muslime würden Jerusalems Al-Aqsa-Moschee und andere historische Stätten besuchen, nur mit einem Reisepass ausgerüstet; und ein palästinensisch-arabischer Staat würde freien Waren- und Dienstleistungshandel mit seinen arabischen Partnern betreiben.

Ich weiß – das ist ein ziemlich mieses Szenario. und zwar eines, von dem die Araber absolut ablehnen, dass es eintritt. Sie behalten lieber den Kriegszustand bei und hetzen weiter gegen die israelischen Juden.

Aber ist die Chance, dass sie Israel mit Frieden und Liebe vernichten können, nicht das Risiko wert?


* Da hat mal wieder eindeutig einer von sich auf andere projiziert! (heplev)

Filed under  //   Araber   Nahost-Konflikt   Propagandakrieg  

Naziverbrecher jagen – Operation Letzte Chance

Manfred Gerstenfeld interviewt Efraim Zuroff (direkt vom Autor)

„2002 starteten das Simon Wiesenthal Center Israel (SWC) und die Targum Shlishi-Stiftung in Florida die ‚Operation Letzte Chance‘ (OLC), um die Verfolgung von Nazi-Kriegsverbrechern – hauptsächlich im postkommunistischen Europa – zu unterstützen. Bis Ende 2011 hat sie die Namen von mehr als 600 Verdächtigen in 32 Ländern erbracht. Von diesen Namen wurden 102 örtlichen Staatsanwälten vorgelegt, 46 davon aus Litauen, 14 aus Lettland und 6 aus Deutschland.

Es gibt sechs Erfolgsebenen bei dem Versuch Nazi-Kriegsverbrecher der Gerechtigkeit zuzuführen: Den Kriminellen in den Medien zu entlarven, offizielle Ermittlungen der Regierung gegen den Verdächtigen zu erreichen, dass eine Anklage, einen Haftbefehl oder einen Auslieferungsantrag gegen ihn erlassen wird, ein Gerichtsverfahren gegen den Verdächtigen, eine Verurteilung vor Gericht und schließlich die Bestrafung des Verdächtigen.“

Der Holocaust-Historiker Dr. Efraim Zuroff ist Direktor des Simon Wiesenthal Center (SWC) in Israel und weithin als „der letzte Nazijäger“ bekannt. Er hat einen Großteil seines Berufslebens mit der Suche nach Nazi-Kriegsverbrechern und den für ihre Verurteilung benötigten Beweisen zugebracht, außerdem mit Lobbyarbeit bei oft störrischen Regierungen, damit die dies Leute strafrechtlich verfolgen. Zuroff hat mehrere Bücher veröffentlicht, deren jüngstes, Operation Last Chance; One Man’s Quest to Bring Nazi Criminals to Justice (Operation Letzte Chance: Die Suche eines Mannes, um Nazi-Verbrecher der Gerechtigkeit zuzuführen)1 den  Hintergrund des Projekts und ausführlich seine fünf wichtigsten Fälle darlegt.

Er sagt: „Die Bildungsaspekte des Programms wurden so gestaltet, dass die Menschen für die Geschichte des Holocaust sensibilisiert werden und die öffentlich Aufmerksamkeit sich auf die Fragen konzentrieren, die Menschen in diesen Ländern sich selbst stellen sollten. Die Antworten in den verschiedenen Ländern reichten von voller Unterstützung und Bewunderung bis zu eisernem Widerstand. Eine besondere öffentliche Reaktion, die im postkommunistischen Osteuropa recht verbreitet war, bestand darin OLC zu attackieren, weil sie sich nur auf Naziverbrechen konzentrierte, nicht auch auf kommunistische Verbrechen; und weil sie nutzte, was einige als sowjetische Methode ansahen, nämlich den Einsatz bezahlter Informanten.

Ein Großteil des Erfolgs der OLC hängt in erster Linie davon ab, ob die Regierung vor Ort Holocaust-Täter vor Gericht stellen will und es dort eine Wählerschaft gibt, die das Projekt unterstützt.

Die OLC wurde in den baltischen Staaten angestoßen, weil wir glaubten dort sei das Potenzial Informanten zu finden besonders groß. In diesen Ländern gab es jedoch keinen politischen Willen Täter gerichtlich zu verfolgen und praktisch keine Unterstützung vor Ort. Die einzig unterstützenden Menschen waren Einzelpersonen, die ihrer Zeit voraus waren. Sie verstanden, dass diese Frage für die Zukunft ihrer Länder von entscheidender Bedeutung ist.

Auch die Qualität der zu erhaltenden Informationen variiert von Land zu Land. Fast alle, die die Call Center kontaktierten, sind Nichtjuden gewesen. In Österreich schätze ich, dass unter den mehr als einhundert Anrufen, die wir erhielten, 90 bis 95 Porzent antisemitisch waren.“

Zuroff bemerkt: „Jede Regierung ist ein anderer Fall, abhängig von ihrer Einstellung zu den Bemühungen solche Kriminellen strafrechtlich zu verfolgen. In Deutschland z.B. trifft die OLC auf keinerlei offizielle Behinderung oder Opposition. In Osteuropa sind die ortsansässigen Authoritäten angesichts der Aussicht auf Erfolge unsererseits beim Auffinden nicht verfolgter einheimischer Nazi-Kriegsverbrecher kaum begeistert. Die Staatsanwaltschaft ist in der Regel ein Spiegel der Anschauung der lokalen Authoritäten ist. Kurz gesagt: Keine Regierung würde sich offen gegen das Projekt stellen, aber die von den Staatsanwälten eingebrachte Energie und Ressourcen sind ein weit genaueres Barometer für die dortigen Empfindungen.

Die OLC sah sich sogar einmal juristischen Schritten gegenüber, die sich auf Datenschutzgesetze Ungarns gründeten und den „Export“ von Information über ungarische Staatsbürger ins Ausland betrafen. Es blieb nur bei einer Drohung, die nie juristisches Vorgehen zur Folge hatte. Die OLC war in Ungarn sogar äußerst erfolgreich, was praktische Gesichtspunkte angeht, trotz der anfänglichen Zweifel zu unseren Erfolgsaussichten dort infolge der Besonderheiten der von ungarischen Nazi-Kriegsverbrechern und Kollaborateuren begangenen Verbrechen. Dies steht im Gegensatz zum Beispiel zu denen im Baltikum begangenen, wo die Zahl der Einheimischen, die sich aktiv an Massenmord beteiligten, ungewöhnlich hoch war.“

Zuroff erwähnt, dass 2011 „Operation Letzte Chance II“ begonnen wurde. „Sie konzentriert sich in erster Linie auf die Wachen der Todeslager und Personal der Einsatzgruppen. Sie können jetzt – in Folge der Verurteilung Demjanjuks im Mai 2011 in München – erfolgreich wegen Mittäterschaft belangt werden, auch ohne Beweise für ein konkretes Verbrechen an einem konkreten Opfer.“

Zuroff fasst die Erfolge der Operation Letzte Chance so zusammen: „Sie half bei der Identifizierung derer, die für furchtbare, während der Schoah begangene Verbrechen verantwortlich sind. Darüber hinaus konzentrierte sie die Aufmerksamkeit auf die sehr wichtige Rolle, die die ortsansässigen Helfer der Nazis spielten. Deren Mithilfe bei der Umsetzung der Endlösung war entscheidend, besonders in Osteuropa, wo die Beteiligung an Massenmord dazu gehörte. Angesichts der in die OLC investierten, sehr begrenzten Ressourcen sind die erzielten Ergebnisse relativ bedeutend gewesen.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Vorsitzender des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs.

 

1 Veröffentlicht bei Palgrave/Macmillan

Filed under  //   Geschichte   Holocaust   Kriegsverbrecher   Simon Wiesenthal Center   Zweiter Weltkrieg  

Ein wenig „Quakewashing“*

Elder of Ziyon, 22. Januar 2012

Von der IDF:


Oberstleutnant Dr. Ofir Cohen-Marom empfängt eine Delegation aus Japan, die nach Israel kam, um der IDF für ihre Anstrengungen bei der Hilfe für die Einwohner von Minamisanriku in Japan zu bedanken, nachdem der Ort im April 2011 von einem schweren Erdbeben verwüstet wurde.

Es gibt da draußen wirklich Menschen, deren Blut anfängt zu kochen, wenn sie Fotos und Storys wie oben sehen. Sie würden es vorziehen, dass Israel niemals irgendetwas Bewundernswertes tut, denn für sie ist die Dämonisierung des jüdischen Staates ihr gesamter raison d’etre und Stoff wie dieser erschwert ihnen die Erledigung ihres Jobs.

Mit anderen Worten: Es gibt da draußen wirklich Leute, die es vorziehen würden, dass ein paar Japaner mehr sterben würden, statt dass Israel sie rettet.

Sie würden das natürlich nicht zugeben und es ist eine sichere Wette, dass jeder, der den Begriff „xxx-washing“ immer auf eine abwertende Weise Israel gegenüber benutzen, tief in sich drin einer von denen ist, die es vorziehen würden Katastrophenopfer sterben zu sehen, statt sich damit klar kommen zu müssen, dass Israel ihnen das Leben rettet.

 

* Es gibt negativ konnotierte Bezeichnungen für Hasbra-Versuche (Pro-Israel-Arbeit). Als „Greenwashing“ wird gegeißelt, dass Israel bei Umweltgruppen mit seinen Umweltaktivitäten wirbt; als „Pinkwashing“ wird beschimpft, dass Israel hervorhebt, dass es für Schwule attraktiv ist; neuerdings wird mit „Blackwashing“ beschimpft, dass Israel sich Afroamerikanern näher bringen will. Daher der ironische Gebrauch des Begriffs „Quakewashing“ für den Besuch der Erdbebenopfer aus Japan.

 

Filed under  //   Friedenshetzer   Hasbara   die Welt + Nahost  

Für den Zoo in den Gazastreifen geschmuggelte Tiere (mit Fotos)

Elder of Ziyon, 24. Januar 2012

Die Internetseite der Hamas-eigenen Palestine Times zeigt eine Haufen exotischer Tiere, die für einen Zoo in nach Gaza geschmuggelt wurden:

Vor ein paar Jahren fand die Hamas einen anderen Verwendungszweck für einen Zoo in Gaza:

Filed under  //   Blockade Gazastreifen   Gazastreifen   Palästinenser  

do brasil sagte...

Paula R. Stern, A Soldier's Mother, 21. Januar 2012

do brasil sagte:

Wie fühlt es sich an in einem Land zu leben, das von Millionen Menschen in der ganzen Welt gehasst wird? NICHT, weil es ein jüdisches Land ist (wie du glauben würdest), sondern wegen des Hasses, des Rassismus, der Kriegsverbrechen und üblen Taten deines Landes?
Amerika, Afrika, Europa, Asien, Australien...
Wie fühlt sich das an?

Wie fühlt es sich an in einem Land zu leben, das von Millionen Menschen in der ganzen Welt gehasst wird? Nun, nicht gerade toll, aber wenn du seit Hunderten – nein, Tausenden von Jahren aus allen möglichen dummen Gründen gehasst worden bist, dann akzeptierst du irgendwie, dass sich das nicht ändern wird und du begreifst auch die Hauptwurzel des Hasses.

Wenn also der Grund, dass Millionen uns hassen, darin besteht, dass unser Land für all das verantwortlich, was du behauptest – würdest du dann bitte erklären, warum mehr als 6 Millionen Juden von den Nazis ermordet wurden – bevor der Staat Israel 1948 wieder gegründet wurde? Hast du Lust die Kreuzzüge zu erklären, die Pogrome, die spanische Inquisition?

Wie fühlt es sich an? Es ist ein gutes Gefühl in meinem eigenen Land zu leben und zu wissen, zum ersten Mal in 2.000 Jahren, dass wir unser Schicksal selbst bestimmen. Wir wissen, dass wir uns selbst schützen können. Wir wissen, dass, wenn ihr ein Flugzeug entführt und die Juden aussortiert, diesmal die israelische Luftwaffe nach Entebbe fliegen wird, um sie zu retten.

Wir wissen: Wenn ihr unsere jüdische Bevölkerung bedroht, dann werden wir in den Jemen und nach Äthiopien fliegen und sie nach Hause holen. Wir fordern die Sowjetunion heraus, dass sie unsere Leute frei lässt und ihnen Zuflucht geben. Wir wissen: Wenn ein Jude bei einem fürchterlichen Tsunami vermisst wird, dann wird Israel ein Team hinschicken und während dieses Team dort ist, werden sie nach seiner Leiche suchen. Wir wissen: Wenn es in der Türkei ein Erdbeben gibt, dann wird Israel zu den ersten gehören, die Rettungsteams hinschickt und das Team wird eine kleine Gruppe ausschicken, die in einem Gebäude gräbt, um die Israelis zu finden.

Wir wissen: Egal, wo unserer Leute sind – wo auch immer in der Welt – dort werden wir gegen den Hass Widerstand leisten, der dazu geführt hat, dass Millionen uns hassen; und wir werden uns nicht von Gerede dazu dahin täuschen lassen zu glauben, die Ursache sei irgendetwas anderes, als das, was sie immer gewesen ist.

Wie fühlt es sich an? Verdammt gut fühlt es sich an. Danke für die Frage.

Filed under  //   Antisemitismus   Israel   die Welt + Nahost  

About

Naher Osten, Deutschland, Europa, die Welt, Schule + Bildung – es gibt so vieles, über das man informiert sein sollte und wo es auch unkonventionelle Meinungen gibt – hier vor allem ein Gegengewicht zur Schieflage der Nahost-Berichterstattung der etablierten Medien. Aber natürlich nicht darauf beschränkt.

Im Übrigen gilt das Folgende, was dankbareweise Claudio Casula so wunderbar geschrieben hat:

Weniger wohlmeinende Leser dieses Blogs, die sich nicht die Mühe machen, sich inhaltlich mit meinen Argumenten auseinander zu setzen, werfen mir gelegentlich der Einfachheit halber eine einseitige Sichtweise, zuweilen auch eine “rassistische” Gesinnung vor.

Ihnen sei gesagt:

Ich bin kein Rassist. Ich bin nur ein Palästinakritiker. Kritik an Palästina, finde ich, darf in Deutschland kein Tabu sein. Man wird doch die palästinensische Politik noch kritisieren dürfen, oder sind wir schon wieder soweit? Gerade weil mir das Schicksal Palästinas so am Herzen liegt, muss ich diese wichtige und notwendige Kritik üben, um meine palästinensischen Freunde von ihrem Irrweg abzubringen, der beide Völker nur ins Unglück stürzt. Gerade als Deutscher kann ich zu ihrem Judenhass nicht länger schweigen.

Twittermetaweblog